Baltikum

Einmal quer durch Estland 

Hier kommt vieles zusammen aus Nord und Süd, West und Ost: Das Baltikum ist geschichtlich, politisch und kulturell eine interessante Region. Aber man findet hier auch weite, nur spärlich besiedelte Landstriche, die zur Auszeit in freier Natur einladen. Im September/Oktober 2025 habe ich Estland, den nördlichsten der drei baltischen Staaten, zu Fuß durchquert. Elf Tage und 230 Kilometer weit führte mich meine Reise durch Wälder und Sumpfgebiete, von Aegviidu unweit des finnischen Meerbusens bis Kilingi-Nõmme nahe der lettischen Grenze. Eine ausnahmsweise absolut „berglose" Tour durch ein fast völlig flaches Land, das zur Hälfte aus Wald besteht. Ich habe bestimmt schon wildere Landschaften gesehen. Aber auch diese Reise war eine Erfahrung, die ich nicht missen möchte.

Von der Hauptstadt Tallinn geht es mit dem Zug zum Startpunkt.

Abends am ersten Camp

Auch mal schön: ein (fast) idiotensicher markierter Pfad

...Ich glaub', ich steh' im Wald...

Stellenweise erinnert die Landschaft stark an Finnland.

Auf schmalem Plankensteg durch den Sumpfwald

Durchs Kakerdi-Moor

Am Kakerdaja-See

Sumpf-Stillleben

Die Sonne sinkt...

...und die Schatten werden länger.

Auch hier ist die Kriegswalze durchgerollt.

Am See Kautla Saarejärv

Zeltplatz mit Seeblick - aber kalt!

Endlich geht wieder die wärmende Sonne auf.

Am Rand von Ardu, einer der wenigen größeren Ortschaften entlang des Weges

Vergängliche Spuren menschlichen Treibens

Hier hat man (beinahe) überall Busanschluss.

Unter Strom

Auch hier gilt: 

„Alles per Latsch" (auch wenn jetzt ein paar Reifen besser wären)

Sollte man öfter machen: zwischendurch mal langmachen und in den Himmel gucken

„Kilometerfressen"

In Landschaftsschutzgebieten muss man auf vorbereiteten Rastplätzen zelten.

Nach vielen Kilometern im Wald öffnet sich plötzlich wieder eine weite Moorfläche.

Abseits des Plankenstegs wäre das jetzt ein ganz schönes 

„Gemotschel"...

Sumpf-Troll mit voller Ausrüstung

Auf verschwiegenen Pfaden durch den Wald

Ende September ist hier schon mitten im Herbst.

Unaufhaltsam kehrt die Natur zurück.

Ein Friedhof am Straßenrand

Wer hier wohl wohnen mag?

...und manchmal glaubt man auch nie anzukommen...

Endlich im Zelt: bisschen Muskeln lockern...

Gleich gibt's Happahappa!

Estnisch-Crashkurs auf der Fischbüchse. Alles klar?

Gehöft am Wegrand

Morgentau nach kalter Nacht

Blick vom Aussichtsturm übers Mukri-Moor

Ein goldener Herbsttag in Estland

Über den Pärnu, mit 144 Kilometern zweitlängster Fluss des Landes

Teepause im Wald

Wildnishütte

Plumpsklo an einem der Rastplätze

Auch für Brennholz ist gesorgt.

Wieder geht ein langer Wandertag zu Ende.

Abends wird es schnell kalt. Da ist ein Feuerchen willkommen!

Diese Brücke über den Fluss Halliste scheint schon etwas älter zu sein...

Der Herbst ist da.

Der letzte Rastplatz vor dem Ziel.

Glücklich im Ziel: darauf einen Wodka in Kilingi-Nõmme!

Auch hier wird viel versprochen, wenn der Tag lang (und gerade Wahlkampf) ist.

Nach elf Tagen durch Wald und Sumpf zurück im verregneten Tallinn